Projektübersicht
Jede Anlage erhält einen eigenen Datensatz mit Adresse, Komponenten, Netzbetreiber und Status.
Nachweis ist Qualität
Anlagenakte führt Solarteure und Elektrobetriebe durch die Unterlagen ihrer Photovoltaikanlagen und Speicher. Netzanmeldung, Messprotokoll, Marktstammdatenregister und Kundenübergabe gehören an einen Projektort.

Was im Büro liegen bleibt
Eine Aufdachanlage ist erst sauber abgeschlossen, wenn technische Prüfung, Netzunterlagen, Registereintrag und Kundenunterlagen zusammenpassen. Im Arbeitsalltag verteilen sich diese Nachweise jedoch auf E-Mails, Messgeräte, Netzbetreiberportale und Ordner.
Die Folge ist keine bloße Unordnung, sondern eine Anlage, deren Qualität sich später schwer belegen lässt.
Eine Akte, drei Schritte
Anlagenakte bildet keine allgemeine Handwerkersoftware nach. Das Werkzeug konzentriert sich auf die Dokumente und Fristen, die eine PV-Anlage nachweisbar abschließen.
Sie erfassen Anlage, Kundenadresse, Netzbetreiber und geplanten Inbetriebnahmetermin. Die Akte stellt die passenden Dokumentenbereiche bereit.
Das Büro und die Fachkräfte legen Anmeldeunterlagen, Prüfprotokolle, Fotos und Registerdaten direkt bei der Anlage ab. So bleibt sichtbar, was noch fehlt.
Vor der Übergabe prüfen Sie die Akte auf offene Punkte. Die Unterlagen für den Kunden lassen sich geordnet aus dem Projekt zusammenstellen.
Für die Anlagenakte
Jede Funktion folgt dem Ablauf von der Netzplanung bis zur Übergabe. Anlagenakte ersetzt keine Buchhaltung, sondern hält den technischen und formalen Abschluss der Anlage zusammen.
Jede Anlage erhält einen eigenen Datensatz mit Adresse, Komponenten, Netzbetreiber und Status.
Registereintrag, Unterlagen und offene Aufgaben werden je Anlage nachvollziehbar geführt.
Anmeldeformulare, Rückfragen und Bestätigungen des Netzbetreibers liegen in einem Bereich.
Unterlagen zur Inbetriebsetzung werden der passenden Anlage und Version zugeordnet.
Messprotokolle der Erstprüfung werden mit dem Projekt abgelegt und wiedergefunden.
Angaben zur Registrierung im Marktstammdatenregister werden als Arbeitsschritt dokumentiert.
Anleitungen, Prüfunterlagen und Anlageninformationen lassen sich für den Kunden zusammenstellen.
Büro und Baustelle sehen, welcher Nachweis noch aussteht und wer ihn bearbeitet.
Im täglichen Betrieb
Wenn Nachweise dort liegen, wo auch die Anlage geführt wird, kann das Team Abschlüsse verlässlich vorbereiten. Das hilft beim Kundenkontakt ebenso wie bei späteren Rückfragen.
Bei einer Reklamation oder Nachfrage suchen Sie nicht durch alte Postfächer. Die projektrelevanten Unterlagen liegen in der Anlagenakte.
Offene Dokumente werden einer Aufgabe zugeordnet. Damit ist sichtbar, ob Baustelle, Büro oder Kunde noch etwas liefern muss.
Die Kundenmappe entsteht aus den vorhandenen Projektunterlagen. Das reduziert das nachträgliche Zusammentragen von Dokumenten.
Die technische Ausführung lässt sich durch zugeordnete Protokolle und Unterlagen nachvollziehen. Dokumentation wird damit ein sichtbarer Teil guter Arbeit.
Regeln, die den Ablauf bestimmen
Anlagenakte orientiert sich an Dokumentationsschritten, die im PV-Alltag rechtlich oder technisch vorgegeben sind. Die konkreten Anforderungen können je Netzbetreiber und Anlagenfall zusätzliche Unterlagen erfordern.
Betreiber von Stromerzeugungseinheiten müssen ihre Einheit im Marktstammdatenregister registrieren. Für die Registrierung gilt grundsätzlich eine Frist von einem Monat nach Inbetriebnahme.
Grundlage: § 5 MaStRV, insbesondere die Registrierungsfrist nach § 5 Absatz 5 MaStRVAnlagen am Niederspannungsnetz sind nach den technischen Anschlussbedingungen des Netzbetreibers anzuschließen. Die VDE-AR-N 4105 enthält Anforderungen für Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz.
Grundlage: § 19 Absatz 1 NAV; VDE-AR-N 4105:2018-11Bei inländischen Umsätzen zwischen inländischen Unternehmern ist seit 2025 grundsätzlich eine elektronische Rechnung zu empfangen. XRechnung und ZUGFeRD sind etablierte Formate für strukturierte elektronische Rechnungen.
Grundlage: § 14 Absatz 1 Satz 6 und 7 UStG; BMF-Schreiben vom 15. Oktober 2024, III C 2 - S 7287-a/23/10001 :007
Julien Jimenez ist Herausgeber und Autor der Fachbeiträge von Anlagenakte.
Pilotphase und Preise
Anlagenakte ist bewusst kleiner bepreist als eine umfassende Handwerkersoftware, weil sie nur den dokumentierten Abschluss von PV-Anlagen abdeckt. Für frühe Betriebe gibt es einen begrenzten Zugang zur Pilotphase.
Für Betriebe, die den Ablauf mit eigenen Projekten früh prüfen und Rückmeldung geben möchten.
0 Eurowährend der vereinbarten Pilotphase
Verfügbarkeit nach persönlicher Abstimmung.
Für Betriebe mit bis zu 100 errichteten Anlagen im Jahr.
39 Europro Monat
Der vorgesehene Tarif für kleinere Betriebe.
Für Betriebe, die im Jahr mehr als 100 Anlagen dokumentieren.
79 Europro Monat
Für wachsende Projektvolumen.
Alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer. Die Buchhaltung und Rechnungsstellung bleiben in Ihrem bestehenden System oder beim Steuerberater.
Häufige Fragen
Die Antworten beschreiben den geplanten Einsatz von Anlagenakte in der Pilotphase.
Nein. Anlagenakte konzentriert sich auf die Akte einer PV-Anlage: Netzunterlagen, Prüfung, Registereintrag und Kundenübergabe. Angebotswesen, Zeiterfassung, Buchhaltung und Lohn bleiben in Ihren bestehenden Systemen.
Das Produkt richtet sich an Solarteure und Elektrobetriebe mit zwei bis fünfzehn Mitarbeitenden. Es passt zu Betrieben, die Aufdachanlagen und Speicher bei Privatkunden errichten und ihre Dokumentation je Anlage abschließen wollen.
Prüfprotokolle und weitere Projektdateien sollen einer konkreten Anlage zugeordnet abgelegt werden können. Welche Exportformate im Pilotzugang unterstützt werden, wird vor dem Start gemeinsam geklärt.
Anlagenakte dokumentiert den Arbeitsschritt und die dazugehörigen Angaben in der Projektakte. Die Registrierung selbst erfolgt weiterhin im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur durch die jeweils verantwortliche Person.
Netzbetreiber verwenden unterschiedliche Formulare und Portale. Anlagenakte soll die zugehörigen Unterlagen und Bearbeitungsstände bündeln, ersetzt aber keine Vorgaben des jeweiligen Netzbetreibers.
Sie schildern kurz Betriebsgröße, jährliches Anlagenvolumen und Ihren heutigen Dokumentationsablauf. Danach wird geprüft, ob der Betrieb in die aktuelle Pilotphase passt, und eine Vorführung kann vereinbart werden.
Ja, die Akte ist darauf ausgerichtet, Unterlagen für die Übergabe aus dem jeweiligen Projekt zusammenzustellen. Welche Inhalte Ihre Mappe umfasst, legen Sie nach Anlage, Komponenten und Kundenvereinbarung fest.
Aus dem Magazin
Das Magazin erklärt wiederkehrende Dokumentationsfragen aus dem PV- und Elektrohandwerk.
Eine Kundenübergabe ist nur vollständig, wenn technische Unterlagen, Prüfprotokolle und Bedienhinweise eindeutig zur Anlage passen. Der Beitrag zeigt die benötigten Dokumente, ihre Inhalte und die maßgeblichen Aufbewahrungsregeln.
Papierordner, allgemeine Cloud-Ablagen und spezialisierte Projektakten lösen unterschiedliche Teile der Dokumentationsaufgabe. Der Vergleich bewertet sie nach Zuordnung, Fristen, Nachweisen und Übergabe im PV-Alltag.
Seit 2025 gelten neue Vorgaben für den Empfang elektronischer Rechnungen im inländischen B2B-Geschäft. Der Beitrag trennt die bereits geltenden Pflichten von Übergangsregeln für die Ausstellung und leitet daraus konkrete Abläufe ab.
Pilotphase
Sie errichten PV-Anlagen und Speicher bei Privatkunden und möchten Nachweise je Projekt geordnet führen? Fragen Sie eine Vorführung oder einen frühen Zugang zu Anlagenakte an.
Nennen Sie uns Ihren Betrieb und den Anlass Ihrer Anfrage. Besonders hilfreich ist eine konkrete Frage zu Netzanmeldung, Prüfprotokoll, Registereintrag oder Kundenübergabe.